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Das südbrasilianische Klima ist mit seinen langen Sommern und hohen jährlichen Niederschlägen bestens für eine hochproduktive Landwirtschaft geeignet. Laut der Landwirtschaftszählung 2017 waren im September dieses Jahres mehr als 10 Millionen Menschen in landwirtschaftlichen Familienbetrieben beschäftigt, was 67 % aller in der Landwirtschaft und Viehzucht beschäftigten Personen entspricht. Auf die Familienbetriebe entfielen außerdem 23 % des gesamten Produktionswerts der land- und viehwirtschaftlichen Betriebe. Allerdings wird auch ein Großteil der weltweit eingesetzten Agrotoxine in Brasilien verwendet. In den letzten Jahren hat sich nicht nur der ökologische Lebensmittelanbau ohne Chemie, sondern auch die Agroforsttechnik in Brasilien weit verbreitet.
Trotz des generell wirtschaftlich besser entwickelten Südes des Landes, gibt es nur wenige Bauern, die dieses innovative Konzept von kombinierter Waldwirtschaft und Feldfruchtanbau nutzen.
Die Regionalgruppe in Araranguá hat sich angesichts dieser Sitation mit diesem Projekt zum Ziel gesetzt, dieses Konzept lokalen Kleinbauern näher zu bringen. Dazu soll ein Agroforstsystem (AFS) entwickelt und auf einer Pilotfarm angepflanzt werden. Das technische Projekt und Fact-Sheet sollen dabei als Vorlage für weitere Projekte im globalen Süden dienen.
Neben der Anpflanzung werden Kleinbauern in einem Workshop die Vorteile von AFS vorgestellt und die Pilotfarm als Demonstrationsfläche genutzt. Neben den technischen und praktischen Grundlagen von AFSs beinhaltet der Workshop auch einen Teil über Online-Vermarktungsstrategien der Produkte sowie die Nutzung von Sozialen Netzwerken.
Um für die regionale Kleinbauerngruppe weitere Einkommensmöglichkeiten sowie Bildungschancen zu eröffnen, wird ein bestehender Stall zu einem Mehrzweckworkshop ausgebaut, der eine Saatgutbank, Baumschule sowie Platz für weitere Veranstaltungen und Präsentationen dienen soll.
Das Vorhaben wird in Zusammenarbeit mit lokalen und deutschen Partnern durchgeführt:
In Brasilien ist die Bundesuniversität von Santa Catarina (UFSC) in Araranguá ein tragendes Element und beheimatet die brasilianische Regionalgruppe. Weiterer wichtiger Projektpartner ist das brasilianische Biobauern-Netzwerk „EcoVida“, was die Verbindung zu den lokalen Kleinbauern und Experten herstellt.
Von deutscher Seite erhält das Projekt technische Unterstützung von der Fachhochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg am Neckar (HFR), die über langjährige Erfahrung mit Forschungsprojekten im Bereich Forstwirtschaft und Regionalmanagement in beiden Ländern verfügt.
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