Projektbeschreibung

Hektik kommt auf. Alles muss blitzschnell gehen und jeder funktionieren. Jeder Handgriff muss sitzen.
In Krankenhäusern zählt bei Notfällen jede Sekunde. Auf den Stationen sind Medizingeräte hohen Anforderungen ausgesetzt. Da liegt es nicht fern, dass sich Geräte abnutzen und kaputtgehen. Wenn allerdings das Bewusstsein für Wartung, Reparaturen und dessen strukturelle Herangehensweise nicht gegeben ist, keine Werkzeuge vorhanden und zudem viele gespendete Geräte alt und verschlissen sind, kann keine entsprechende medizinische Versorgung mehr gewährleistet werden. Diese Herausforderungen existieren in vielen Krankenhäusern in Ghana.

Das Team „Hospital Support“ von Technik ohne Grenzen hat in Kooperation mit den German Rotary Volunteer Doctors genau diese Herausforderung angenommen. Wir helfen den technischen Abteilungen mit Werkzeugen, Verbrauchsmaterialien und Ersatzteilen und schulen die Elektriker in den Bereichen „preventive Maintenance“, Elektrosicherheit und Arbeitsabläufen. Wir erklären ihnen, wie die medizinischen Geräte funktionieren und reparieren gemeinsam.

Beim ersten Einsatz im Juli 2015 versprachen wir: Wir helfen euch von Deutschland aus und kommen wieder! Nur so ist eine langfristige und nachhaltige Verbesserung möglich.
Der zweite Einsatz fand im Mai 2016 statt. Wir nahmen das „Holy Family Hospital“ in Techiman in unser Programm auf und besuchten die beiden „St. Martin Hospitals“ in Agomanya und Agroyesum, wo wir uns unter anderem intensiv mit der Müllproblematik befassten und zusammen mit den Krankenhäusern einen Plan für ihr „Waste Management“ erarbeiteten. Damals konnten wir einige Verbesserungen im Vergleich zum Vorjahr feststellen und beschlossen die Krankenhäuser zukünftig zweimal im Jahr zu besuchen.

So wird Ende Oktober ein Zweierteam erneut die drei Krankenhäuser besuchen. Dort werden wir einen Verbrennungsofen für infektiösen Krankenhausmüll renovieren und die Mülltrennungen endgültig einführen. Wir wollen gemeinsam mit den ghanaischen Elektrikern medizinische Kleingeräte wie Inkubatoren, Inhaliergeräte und Absaugmaschinen warten und reparieren. Dabei ist es uns ein großes Anliegen die Techniker zu schulen und sie für die Problematik zu sensibilisieren, so dass sie diese Aufgaben in Zukunft ohne Hilfe von außen bewerkstelligen können.

Unser Team wird in Ghana von zwei einheimischen Studenten unterstützt. Sie dienen dem besseren gegenseitigen Verständnis und wir erhoffen durch die weitergegebenen Kenntnisse und Fähigkeiten eine stetige Betreuung zu gewährleisten. So soll unsere Hilfe schneller bei den Krankenhäusern ankommen, es wird weniger geflogen und Überprüfungen können zeitnah realisiert werden.

Gerade um unsere Ziele in den technischen Bereichen verwirklichen zu können benötigen wir Unterstützung, denn Verbrauchsmaterialien, Ersatzteile und Werkzeug werden überwiegend durch Spenden getragen. Um diese anzuschaffen und das gesamte Projekt zu ermöglichen, bitten wir Sie um finanzielle Hilfe.

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