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Das Dorf Nzindong, 5000 Einwohner, liegt auf ca. 1900 m Höhe in der Region Westkamerun, 20 km nordwestlich von Bafoussam und ca. 250 km nördlich der Hauptstadt Douala. Damit ist der Ort in der tropischen Klimazone mit einer Trockenzeit von November bis Februar und einer Regenzeit von März bis Oktober. Das Dorfleben ist stark geprägt von der Landwirtschaft.
Die Menschen vor Ort haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und besitzen keine sanitären Anlagen. Wasser wird einem Fluss oder Handbrunnen, der in der Trockenzeit nicht verwendbar ist, entnommen und muss dann mehre Kilometer zu Fuß transportiert werden. Wasserknappheit besonders in der Trockenzeit und gesundheitliche Probleme durch Verkeimung des Wassers sind an der Tagesordnung.
Ziel des Projektes ist es, durch eine zentrale Brunnenanlage die Menschen mit sauberem Trinkwasser zu versorgen. Der Brunnen wird mit einer solarbetrieben Brunnenpumpe ausgestattet und soll nachhaltig und selbstständig von der Bevölkerung betrieben werden.Das Wasser wird von dort in einen Hochbehälter gefördert und direkt zu öffentlichen Wasserplätzen an Schule, Kirche und Krankenhaus verteilt sowie zur Versorgung des Krankenhauses selbst genutzt.
Der Brunnen soll helfen, die hygienische und gesundheitliche Situation der Menschen Vorort zu verbessern, Zeit für Schule und Arbeit zu geben, die sonst auf Wassertransport verwendet werden würde, und somit eine Zukunftsperspektive gerade für junge Leute zu bieten. In einem nächsten Schritt können dabei sogar Arbeitsplätze rund um die Wartung und den Betrieb des Brunnens geschaffen werden. Auch dieser Ansatz trägt zu einer nachhaltigen Verbesserung der Lebensbedingungen bei.
Der Brunnen wird ca. 90 m tief gebohrt, die Wasserentnahme findet bei ca. 55 m statt. Die Brunnenpumpe (zur Verfügung gestellt von KSB SE & Co. KGaA) ist ausgelegt für eine Menge von ca. 1,5-2,5 m³/h. In den Monaten Juli-September liegt die durchschnittliche Sonnenscheindauer bei 4 h, sodass wir eine Kombination von Solarstrom und Netzstrom anstreben.
Die Pumpe fördert das Wasser in einen Hochbehälter, der über den Füllstand die Pumpe steuert. Die Pumpe selber wird durch Wasserstandselektroden abgesichert. Die verwendeten Solarpanels erzeugen Gleichstrom, der über einen Wechselrichter diesen in Wechselstrom umwandelt. Bei zu geringer Stromausbeute durch die Solaranlagen soll die Pumpe automatisch über das bestehende Stromnetz betrieben werden. In Video zur Vorinstallation der Pumpe gibt es hier.
Dieses Projekt wird umgesetzt in Kooperation mit der Katholischen Kirche Karben.

Dieses Projekt erfüllt folgende nachhaltige Entwicklungsziele der UN:


Unsere Projektbroschüre zum Durchblättern gibt es hier.
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